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Peking Tag 1

Nachdem ich das Flughafengebäude verlassen hatte, musste ich irgendwie in die Stadt kommen - und da erschien mir ein Taxi das beste. Aber nicht nur ich hatte die Idee, sondern auch viele andere, und so gab es eine lange Schlange am Taxistand, dazu nehmen chinesische Taxifahrer auch nicht jeden mit. Einer, bei dem ich mitfahren wollte, konnte mich nicht mitnehmen, weil sein Kofferraum schon voll mit Waren war - und so schlicht und einfach keinen Platz mehr für mein Gepäck war.

Beim nächsten klappte es jeoch und nachdem mein Koffer eingeladen war, ging die Fahrt los. Taxi fahren in China ist billig, oftmals kommt man für 10 oder 20 Yuan (das sind 1 bis 2 Euro) schon durch die halbe Stadt. Allerdings ist es schwierig, den chinesischen Taxifahrern klar zu machen, wo man hin möchte, denn nur die wenigsten sprechen Englisch. Am besten ist es, wenn man sich die wichtigsten Adressen (z.B. die des Hotels) auf Chinesisch aufschreiben lässt, sodass man es dem Fahrer nur zeigen braucht. In manchen Hotels - wie auch in meinem - lagen auch Kärtchen mit dem wichtigsten Adressen auf Chinesisch aus.

Gewohnt während meines Aufenthaltes habe ich im Grand Mercure Beijing Central (www.mercure.com/de/hotel-6684-grand-mercure-beijing-central/index.shtml), einem wirklich gutem Vier-Sterne-Hotel direkt in der Innenstadt, nur ein paar Minuten zu Fuß vom Xidan entfernt, einem Platz, an den eine große Einkaufsstraße anschließt.

Gleich beim CheckIn wurde ich mit Daniel bekannt gemacht, einem Deutschen, der im Rahmen eines Studiums hier ein 10-monatiges Praktikum hier arbeitete und mir alles wichtige auf Deutsch auch erklären konnte, mich mit großartigen Tipps versorgte, was Ausflüge und Co. anging, was echt praktisch war. Aber auch alle anderen Mitarbeiter sprachen sehr gut Englisch und waren sehr hilfsbereit, wenn ich eine Frage hatte. 

Mein Zimmer entsprach dem typischen Mercure-Standart, mit Flachbildfernseher, Safe, Schreibtisch, Wasserkocher. 

 

Nach ein paar Momenten der Ruhe beschloss ich, trotz Jetleg, loszuziehen und Peking zu erkunden, denn ich wollte die Zeit, die ich in China hatte, gut nutzen. Erwartungen hatte ich wenige an China, da kaum einer von meinem Familien-/Freundeskreis je in Peking gewesen war, daher stützten sich meine auf das, was ich im Reiseführer gelesen hatte. Aber schon die ersten Stunden in Peking waren ziemlich verrückt.

Mit dem Stadtplan (englisch-chinesisch) in der Hand bin ich einfach mal losgelaufen und ließ alles erstmal auf mich wirken. Gleich zu Anfang fielen mir die Snackwagen auf, die man überall in Peking findet:

 

Dort kann man u.a. Getränke und heiße Würstchen kaufen, aber auch Naschwerk oder eben Snacks. Ich habe von den chinesischen Snacks wenige probiert, und die, die ich gegessen habe, schmeckten so scheußlich, dass ich darauf verzichtete, weitere zu probieren  

Mit der U-Bahn bin ich in die Stadt hinein gefahren. Es ist sehr preiswert, U-Bahn in Peking zu fahren, je Fahrt zahlt man, egal wohin es auch geht, 2 Yuan (20 Cent), aber auch ein echtes Abenteuer, denn die Bahnen sind fast immer (sehr) voll, sodass es ein Glücksspiel ist, einen Sitzplatz zu kriegen. Außerdem muss man, bevor man die zur U-Bahn hinunter darf, seine Tasche durchleuchten lassen. Ich fand es schon etwas seltsam, jedes Mal, wenn ich U-Bahn fahren wollte, meine Tasche abzugeben und durchleuchten zu lassen, aber Chinesen sind da wohl genauer als Deutsche. 

Alles ist (wie mir erzählt wurde) erst seit der Olympiade 2006 zweisprachig, vorher war es alles nur Chinesisch, aber mit ein bisschen Übung findet man sich gut zurecht. Wie gesagt, das U-Bahn-fahren ist nicht teuer in Peking, also ist es auch nicht schlimm, wenn man sich mal verfährt

Als ich die U-Bahn wieder verlassen hatte, habe ich einen Tempel besichtigt. Es gibt natürlich viele in Peking und alle werden - trotz manchmal vieler Touristen - für rituelle Zwecke genutzt. Überall werden Räucherstäbchen angezündet, was ich auch gern gemacht hätte, aber ich habe lieber darauf verzichtet, um mir nicht irgendwo vielleicht Ärger einzuhandeln.

Schön sind Pekings Tempel alle, auch für Besucher, und immer gut besucht. Neben Räucherstäbchen, die angezündet werden, gibt es manche, die Blumenopfer oder Geldopfer bringen. Die heiligen Staturen, die sich meist in den Tempeln befinden, darf man im übrigen nicht fotografieren, aber natürlich gibt es immer Leute, die sowas trotzdem tun müssen.

 

Nach der Tempelbesichtigung bin ich ein bisschen durch die Straßen Pekings geschlendert, um mir ein Bild von der chinesischen Hauptstadt zu machen. Es gibt immer etwas zu sehen in Peking, und seien es nur die verrückten Fahrzeuge, die immer durch die Gegend fahren (oder in diesem Fall, herumstehen):

 

In manchen solcher Vehikel (wie ich sie nach ein paar Tagen nannte), kann man mitfahren (ist aber nur was für kleine Leute), manche haben sie zu Läden umgebaut... Es gibt sicherlich so viele Fahrzeuge, wie es Menschen in Peking gibt.

 

Nach dem Spaziergang durch den Tempel und die Straßen Pekings bin ich am Xidan gewesen, dem großen Platz mit der Einkaufsstraße, wo alles noch für das chinesche Neujahrsfest geschmückt war. Es waren viele Menschen unterwegs, aber nur sehr wenige Nicht-Asiaten, Februar ist eine wohl nicht so stark frequentierte Reisezeit. Auf der großen Einkaufsstraße gab es so ziemlich alles, was man haben wollte: Vom Computer bis zum Lebensmittel, aber durch den Jetleg und die damit verbundene Müdigkeit stand mir der Sinn weniger nach Shoppen als nach Schlafen.

 

Zum Abendessen gab es (klar) Pekingente, was in China keine Haupt- sondern eine Vorspeise ist. Man isst die speziell zubereitete Ente mit Soße, Sellerie (in Stückchen geschnitten) in dünne Pfannkuchen gewickelt. Viele Restraurants haben sich auf die Spezialität spezialisiert, und daher kommen viele extra nur deswegen zum Essen. Die Tiere kann man oft vorher noch bewundern, ehe sie auf dem Grill landen:

Essen in China ist etwas ganz besonderes - und definitiv anders als alles, was man in Deutschland als "Chinesisch" versteht - und nach dem Abendessen bin ich nur noch ab ins Hotel und schlafen

 

Liebe Grüße

Franziska

21.3.13 16:59
 
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